{"id":200,"date":"2014-10-09T20:23:25","date_gmt":"2014-10-09T18:23:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.heilbronn.rote-hilfe.de\/?p=200"},"modified":"2014-10-09T20:24:35","modified_gmt":"2014-10-09T18:24:35","slug":"die-rote-hilfe-fordert-aufhebung-des-pkk-verbots-jetzt-schluss-mit-der-kriminalisierung-der-kurdischen-bewegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heilbronn.rote-hilfe.de\/?p=200","title":{"rendered":"Die Rote Hilfe fordert: Aufhebung des PKK-Verbots jetzt! Schluss mit der Kriminalisierung der kurdischen Bewegung!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.heilbronn.rote-hilfe.de\/wp-content\/uploads\/hd_5.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-201 size-medium\" src=\"http:\/\/www.heilbronn.rote-hilfe.de\/wp-content\/uploads\/hd_5-300x225.jpg\" alt=\"hd_5\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.heilbronn.rote-hilfe.de\/wp-content\/uploads\/hd_5-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.heilbronn.rote-hilfe.de\/wp-content\/uploads\/hd_5.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Pressemitteilung, G\u00f6ttingen, 08.10.2014<\/p>\n<p>Am gestrigen Dienstagabend sind in Hamburg und Celle Solidarit\u00e4tskundgebungen mit der von der Eroberung bedrohten kurdischen Stadt Kobane von Salafisten gewaltsam angegriffen worden. Allein in Hamburg waren an den Angriffen ca. 400 Islamisten beteiligt.<\/p>\n<p>Die Hamburger Polizei sprach sofort in bekannter totalitarismustheoretischer Diktion von \u201egewaltt\u00e4tigen Ausschreitungen rivalisierender Gruppen&#8220;.<!--more--> Das Bundeskriminalamt (BKA) verortet in einer durch den \u201eSpiegel&#8220; bekanntgewordenen Lageeinsch\u00e4tzung eine akute Gefahr nicht etwa in erster Linie bei den Anh\u00e4nger*innen eines islamistischen Terrorstaats, sondern bei den Sympathisant*innen der kurdischen Befreiungsbewegung: \u201eGerade in Kreisen junger PKK-Anh\u00e4nger sei bereits jetzt eine &#8222;starke Emotionalisierung&#8220; festzustellen, die eine ohnehin bestehende Gewaltbereitschaft weiterhin erh\u00f6ht haben d\u00fcrfte.&#8220;<\/p>\n<p>Der deutsche Staat, der &#8218;die Kurd*innen&#8216; seit Jahrzehnten zum Feindbild aufgebaut hat, betreibt auch weiterhin die Kriminalisierung der kurdischen Bewegung &#8211; vor allem mittels des uns\u00e4glichen PKK-Verbots und des Gummiparagraphen 129b (\u201eBildung und Unterst\u00fctzung einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Vereinigung&#8220;). Es steht zu bef\u00fcrchten, dass die deutschen Sicherheitsbeh\u00f6rden ausgerechnet die Massaker der islamistischen ISIS als Vorwand f\u00fcr eine erneute Kriminalisierungswelle benutzen.<\/p>\n<p>Hierzu H. Lange vom Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V.: \u201eAlle Betroffenheitsbekundungen deutscher Politiker*innen angesichts des Vorr\u00fcckens der ISIS-Truppen in Kurdistan erweisen sich als Heuchelei, solange weiter die Bek\u00e4mpfung und Kriminalisierung derjenigen betrieben wird, die in dieser Region eine wirkliche emanzipatorische Perspektive er\u00f6ffnen k\u00f6nnten.&#8220;<\/p>\n<p>Die Rote Hilfe e.V. fordert ein sofortiges Ende der Bek\u00e4mpfung und Kriminalisierung der kurdischen Bewegung und die unverz\u00fcgliche Aufhebung des seit \u00fcber 20 Jahren bestehenden PKK-Verbots. Unsere Solidarit\u00e4t gilt allen, die wegen ihres Einstehens f\u00fcr ein freies Kurdistan von staatlicher Repression getroffen werden.<\/p>\n<p>H. Lange f\u00fcr den Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V.<!--more--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung, G\u00f6ttingen, 08.10.2014 Am gestrigen Dienstagabend sind in Hamburg und Celle Solidarit\u00e4tskundgebungen mit der von der Eroberung bedrohten kurdischen Stadt Kobane von Salafisten gewaltsam angegriffen worden. Allein in Hamburg waren an den Angriffen ca. 400 Islamisten beteiligt. 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